Samstag, 11. August 2007

Besuch bei der Konkurrenz

Gleich im ersten Post geht es um einen streng geheimen Spezialauftrag: Spionage und mögliche Sabotage!

Leider gab es wohl einige Verwirrung ob ich diesen Blog-Post so ehrlich meine, naja scheinbar ist das mit der Ironie nicht so weit her heutzutage, leider ist es doch eine so schöne Form des Humors. Ganz klar und direkt: NEIN ich meine das nicht alles wörtlich. Wir sind weder befeindet noch sollte ich irgendwas kaputt machen. Leider ist das mit der Ironie ähnlcih wie bei anderen Witzen wenn man die Pointe erklärt ist es nicht mehr witzig ...

Aber zuerst eine kleine Einleitung zur Verständnis. Ich bin Designer bei einer Agentur im schönen Sauerland in der 25.120 Einwohner zählenden Stadt Attendorn. Wie es das Leben so will sind wir in dieser Großstadt nicht allein tätig sondern haben auch noch einen guten Mitbewerber vor Ort.



Zwei Agenturen mit ähnlichem Kundenkreis in einer solchen Metropole kann natürlich nur zu naja sagen wir Reibungsproblemen führen. In unserem Fall spielt sich all das aber schön professionell ab und fördert durch fairen Wettbewerb die Qualität beider Agenturen.

So und nun zum Einsatz: Der Feind feiert Eröffnung. Dank einflussreicher Beziehungen, in einer Kleinstadt mit zwei Agenturen kennt einfach jeder jeden, habe ich mich zur Feierlichkeit durchgeschlichen. Lang blieb meine Tarnung aber nicht geheim, hätte ich doch mal lieber die zurecht gelegte Tom Cruise Verkleidung angezogen. Mein eintreffen vor Ort wurde also begleitet von Rufen wie „Vorsicht der Spion von der Konkurrenz“. Meine Bewegungsfreiheit wurde in wenigen Sekunden eingeschränkt und immer schaute ein Mitarbeiter der wirkstoffgruppe auf mich um meinen nächsten Schritt vorherzusehen.

Nach einiger Zeit und einem Begrüßungsdrink aus einem Reagenzglas, das Zeug war giftgrün und ich hatte enorme Angst davor binnen weniger Sekunden zu Boden zu gehen oder gar mein Gedächtnis durch moderne Drogen zu verlieren ... aus Höflichkeit musste ich das Getränk schnell vernichten um nicht sonderlich aufzufallen ... und verdammt es war sogar lecker, scheinbar doch Drogen drin. Unter ständiger Begleitung durfte ich mir nun das neue Gebäude genau anschauen. Jedes Detail, jeder versteckte Winkel wurde genaustens durchsucht, aber ... verdammt ... noch nicht mal ein Staubkorn konnte ich für meinen Bericht finden.

Plötzlich nähert sich mir das Ziel, der Geschäftsführer der Konkurrenz. Innerhalb weniger Sekunden bin ich umzingelt von wirkstofflern in schwarzen Poloshirts mit Firmenlogo. Mir bleibt nichts außer einem freundlichen "Hallo" und "Vielen Dank für die Einladung". Nun war es vorbei. Der zweite Mann im Team bekommt plötzlich eine der feindlichen Uniformen verpasst und trinkt größere Mengen von den Drogen im Reagenzglas. Die Mission ist gescheitert. Ich greife mir also schnellstens eine kühle Bionade und ein wenig Stockbrot und genieße die tolle Party. natürlich immer mit einem wachsamen Auge um nicht überrascht zu werden.

Vielen Dank für die Einladung der wirkstoffgruppe, es war wirklich eine gelungene Eröffnung und tolle Party! Viel Erfolg in den neuen Räumen und ich freue mich auf einen spannenden Wettbewerb in den nächsten Monaten und Jahren.

Fotos gibts bei Sinan im Flickr-Stream.

3 Kommentare:

Daniel Gebhart de Koekkoek hat gesagt…

yah! endlich bloggst du auch. :-) go maik, go! weiter so...

Maik Waidmann hat gesagt…

ja. und so langsam verstehe ich auch was du mit dem antworten auf die kommentare meinst :)

Christian hat gesagt…

Hallo, was ist denn da passiert?