Montag, 17. März 2008

China 2008

Bei all dieser Sch****e die die chinesische Regierung derzeit in Tibet und in den eigenen Provinzen gegen die Tibeter abzieht vergisst man immer wieder gern das dieses Jahr die Olympischen Spiele in Peking ausgetragen werden.

Nun mag man doch gern auf die Idee kommen die Spiele zu boykottieren angesichts dieser massiven Menschenrechtsverletzungen die China vollzieht, aber IOC Präsident Jaques Rogge sieht das anders: „Ein Boykott würde nichts ändern und nur die Athleten bestrafen.“ (Quelle: Spiegel)

Mir fehlen bei all dem echt die Worte und lasse lieber Bilder sprechen:





Danke an den Werbeblogger!

3 Kommentare:

Christian hat gesagt…

Ist ja uch richtig so. Die jetzt abzusagen, hilft keinem weiter. China steckt in zu vielen Handelsbeziehungen auf der ganzen Welt und hält Milliarden an USD Reserven. Da geht keiner mit dem Brecheisen gegen vor. Kann sich weder die USA noch Europa leisten. Das ist ne Frage der Zeit. Auch die Chinesen fangen irgendwann an sich zu wehren. Das zeigt die Geschichte schon an ganz anderen Beispielen.

Christian hat gesagt…

Auszug aus dem Online Artikel der Welt:

Der UN-Sicherheitsrat äußerte sich bisher nicht zur Lage in Tibet. Es herrsche überwiegend die Ansicht, dass sich China andernfalls provoziert fühlen würde und sich in der Sache dennoch nichts ändere, sagte ein UN-Diplomat, der namentlich nicht genannt werden wollte, am Montag.
Allein schon eine Diskussion in der Angelegenheit würde wohl von China abgewiesen. Es stelle sich deshalb die Frage, was mit einem Disput erreicht werden könne. Ein anderer UN-Diplomat bestätigte diese Ansicht.

Der chinesische UN-Vertreter Liu Zhenmin sagte, in einer Sitzung am Montag sei das Thema Tibet nicht angesprochen worden. "Das hat nichts mit Frieden und Sicherheit zu tun", sagte er. Vielmehr sei es eine inländische Angelegenheit. China ist eines der fünf Veto-Staaten im UN-Sicherheitsrat. Die Regierung in Peking könnte jegliche Versuche des Gremiums blockieren, im Tibet-Konflikt tätig zu werden.

Maik Waidmann hat gesagt…

Du gehst eine Straße entlang. Fünf Jugendliche prügeln auf einen alten Mann ein. Du stehst vor der Wahl: Zivilcourage beweisen und einschreiten auch wenn du allenfalls kurzfristig eine Lösung bewirkst oder aber weitergehen, weil es eh nichts bringt und du so keinen Ärger bekommst? Um es ein wenig zynischer zu machen könntest du dich auch mit freunden neben die Szenerie stellen und Basketball spielen.

Wenn wir schon nicht politisch und wirtschaftlich einschreiten dürfen oder können dann doch zumindest menschlich!